

Vergessene Eichenbohlen aus einem Schrebergarten

Alle unsere Objekte entstehen in dem Bewusstsein, dass die Ressourcen unserer Erde endlich sind. Deshalb arbeiten wir ausschließlich mit Materialien, die bereits ein erstes Leben hinter sich haben. Das limitiert naturgemäß die Auswahl unserer Werkstoffe. Pressholz, Schichtholz, Furnieroberflächen und Verbundstoffe machen in der Regel ein zweites Leben des Materials unmöglich. Deshalb verarbeiten wir ausschließlich massives Vollholz.
Auch bei allen anderen Komponenten unserer Objekte greifen wir auf gebrauchte Elemente zurück. Dazu gehören Klinken, Schlösser, Beschläge, Schrauben, Beine. Sogar bei den Verbrauchsmaterialien wie Öle, Wachse und hochwertige Farben kaufen wir Restbestände auf, die sonst entsorgt worden wären.
Gleichzeitig sehen wir es als Verpflichtung an, auch den kommenden Generationen eine Nutzung unserer Werkstoffe zu ermöglichen. Alles, was dieser Idee im Wege steht, versuchen wir zu vermeiden: Wir gießen Risse und Fehlstellen nicht mit Epoxy aus, weil Epoxid-Harz aus Holz Sondermüll macht. Wir benutzen auch keine Epoxid- oder Polyurethan-Klebstoffe. Wir lackieren kein rohes Holz. Allenfalls bessern wir bereits lackierte Flächen auf. Selbst Metalle konservieren wir lieber mit Vaseline.